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Wie stelle ich meine Ernährung um?

Wie stelle ich meine Ernährung um?

Lesezeit: 17 Min | Autor: Patrick Parchment

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Wie starte ich am besten mit einer Ernährungsumstellung?

Du hast dich also dazu entschieden, deine Ernährungsumstellung durchzuziehen, aber wie fängst du an dein Essverhalten zu ändern? Bei der Entwicklung besserer Essgewohnheiten sind mentale Rückschläge ein natürlicher Teil des Prozesses. Versuche deshalb, die folgenden 3 Ratschläge zu befolgen, wenn du zum ersten Mal eine neue Gewohnheit in Bezug auf deine Ernährungsumstellung in Angriff nehmen möchtest:

Schränke deine Erwartungen ein

Oft fühlen sich Menschen einer Verbesserung nicht würdig und haben ein schlechtes Selbstwertgefühl. Wenn du also gute Gewohnheiten entwickeln willst, ist es wichtig, dass diese nicht nur von Natur aus gut sind, sondern dass sie dir auch ein gutes Gefühl vermitteln.

Daher solltest du realistisch einschätzen, was du mit gesünderen Essgewohnheiten erreichen willst. Wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren, solltest du dich fragen, warum dir das wichtig ist und was du dir davon versprichst.

Setze dir realistische Ziele

Setze dir realistische Ziele, wenn es darum geht, neue Essgewohnheiten einzuführen. Wenn du zu viele Veränderungen oder eine strenge Diät auf einmal einführst, kann es einfach zu einer Überforderung kommen. Es ist deshalb ratsam, jeweils einen oder zwei einfache Aspekte deiner Ernährung auszuwählen, an denen du arbeiten möchtest, und keine weiteren Änderungen vorzunehmen, bis du diese umgesetzt hast. Hierbei kann ein Ernährungstagebuch sehr nützlich sein.

Konzentriere dich darauf, Lebensmittel hinzuzufügen, nicht sie wegzulassen

Wenn du mit den Änderungen beginnst, konzentriere dich darauf, gesunde Lebensmittel in deine Ernährung aufzunehmen, anstatt ungesunde Lebensmittel wie Zucker oder Kohlenhydrate wegzulassen. Wenn du Lebensmittel weglässt, fühlst du dich eingeschränkt. Das Hinzufügen von Lebensmitteln hingegen gibt dir ein Gefühl der Erfüllung.

Wenn es um eine dauerhafte Ernährungsumstellung geht, zeigt die Forschung, dass es besser ist, kleine, konsequente Veränderungen vorzunehmen, als eine große Diät oder eine Umstellung des Lebensstils anzustreben. Hierbei kann ein Ernährungsplan sehr nützlich sein.

Gründe für eine Ernährungsumstellung

Gewichtsprobleme sind nicht die einzigen Anzeichen dafür, dass dein Körper dir mitteilt, dass du deine Ernährung umstellen solltest – du wirst überrascht sein, auf wie viele verschiedene Arten dein Körper mit dir kommunizieren kann. Wenn du eines oder mehrere der folgenden Signale von deinem Körper bekommst, solltest du es auf jeden Fall in Betracht ziehen, eine Ernährungsumstellung zu machen:

Du bist die ganze Zeit müde

Wenn es für dich eine Herausforderung ist, dein Kind die Treppe hinunterzutragen, oder die Wohnung zu putzen, könnte deine Ernährung daran schuld sein. Ständige Ermüdung ist die Art und Weise, wie dein Körper Energie spart, wenn er nicht genug von dem bekommt, was er braucht.

Wenn du zum Beispiel nicht genügend Proteine zu dir nimmst, beginnt der Körper, gespeicherte Proteine in Form von Muskel- und anderen Geweben abzubauen. Dadurch kann die Muskelmasse schrumpfen, was das Training und alltägliche körperliche Aktivitäten schwieriger macht. Auch verarbeitete und zuckerhaltige Lebensmittel oder eine falsche Ernährung durch eine schlechte Diät haben diesen Effekt. Werden diese Lebensmittel im Übermaß gegessen, können sie den Blutzuckerspiegel durcheinander bringen und dazu führen, dass du dich ausgelaugt fühlst.

Ständige Essanfälle

Verschlingst du ständig eine ganze Packung Chips oder viel Schokolade? Anders als du vielleicht denkst, liegt das nicht daran, dass es dir an Willenskraft mangelt. Vielmehr ist es ein Zeichen dafür, dass du deine Ernährung umstellen musst.

Es ist eine biochemische Reaktion und ein Signal deines Gehirns, dass du deinem Körper nicht gibst, was er braucht und das wiederum führt zu Essanfällen oder unkontrollierten Heißhungerattacken.

Verdauungsbeschwerden

Verdauungsbeschwerden, Verstopfung und Durchfall können Anzeichen dafür sein, dass deine Ballaststoffzufuhr durch die falsche Ernährung oder Diät aus dem Gleichgewicht geraten ist, wenn du viele verarbeitete Lebensmittel gegessen hast oder auch zu wenige Kohlenhydrate.

Wenn du dagegen erst vor kurzem mit dem Verzehr von Vollkornprodukten, Bohnen und Gemüse begonnen hast, hast du deine Aufnahme vielleicht zu schnell erhöht, was ebenfalls zu Beschwerden führen kann. Um dem Ganzen entgegenzuwirken, solltest du dich durch die passende Ernährungsumstellung an ballaststoffreichere Lebensmittel gewöhnen und mit kleinen Portionen beginnen. Außerdem solltest du zu jeder ballaststoffreichen Mahlzeit ein großes Glas Wasser trinken, denn Flüssigkeit hilft, die Ballaststoffe durch den Verdauungstrakt zu transportieren, und verhindert so Blähungen und Unwohlsein.

Du hast schlechte Haut

Wenn du in letzter Zeit Hautausschläge, Pickel oder Falten bekommen hast, kann das ein Zeichen dafür sein, dass deine Ernährung oder Diät nicht gesund ist. Hautprobleme sind häufig eine Folge von Entzündungen, die bei einer fettarmen und kohlenhydratreichen Ernährung auftreten können. Sobald Kohlenhydrate im Körper sind, werden sie zu Zucker, welcher Entzündungen verursacht. Auch ein Mangel an Vitaminen und Mineralien sowie eine zu geringe Zufuhr von Fettsäuren können der Haut Schaden zufügen und zu ungewollten Unreinheiten führen.

Es motiviert dich zu regelmäßigem Sport

Wenn du dich gesund ernährst, merkst du sofort, dass du mehr Lust auf Sport hast. Wenn dir dein Körper sagt, dass er sich gut fühlt, willst du dich auch bewegen und dein ganzes Lebensgefühl wird sich dadurch verbessern. Eine Ernährungsumstellung lässt dich also nicht nur besser fühlen durch die verbesserte Nährstoffaufnahme, sondern auch, weil du motivierter bist, ins Fitnessstudio zu gehen oder nach Feierabend noch eine Runde joggen zu gehen.

Wann ist eine Ernährungsumstellung sinnvoll?

Eine Ernährungsumstellung kann dich vor ernsten Gesundheitsproblemen wie Fettleibigkeit und Diabetes schützen. Neue Verhaltensweisen, wie etwa eine gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Betätigung, können dir auch helfen, dein Gewicht zu kontrollieren und mehr Energie zu haben. Wenn du dann an diesen Veränderungen festhältst, können sie nach einiger Zeit Teil deiner täglichen Routine werden und es wird immer einfacher, sie beizubehalten. Doch abgesehen davon, dass du von einer Ernährungsumstellung überschüssige Pfunde verlierst, findest du hier auch noch weitere Anzeichen, dass solch eine Veränderung der Ernährung auch für dich geeignet wäre:

Wenn du deine Stimmung verbessern willst

Eine Studie ergab, dass ein niedriger Blutzucker mit negativer Stimmung einhergeht, während hoher Blutzucker meist mit positiver Stimmung verbunden ist, aber auch Traurigkeit oder Wut auslösen kann, wenn er wieder schnell abfällt. Kurz gesagt bedeutet dies, dass dein Befinden von deiner Ernährung abhängig sein kann.

Die Studien haben ergeben, dass eine kohlenhydratarme Ernährung das Gefühl von Wut, Depression und Anspannung erhöht und dass eine ausgewogene Ernährung für mehr Glücksgefühle und ein besseres Wohlbefinden sorgt.

Wenn du eine gute Verdauung haben willst

Von Blähungen spricht man, wenn sich der Magen mit Gas füllt oder anschwillt, was zu Unwohlsein führt. Es gibt keine einheitliche Ursache für Blähungen: Gase im Darm, zu viel Essen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und zu viele Ballaststoffe in der Ernährung sind einige der möglichen Ursachen für Blähungen.

Wenn du ständig Blähungen hast, vor allem direkt nach dem Essen, solltest du über eine Ernährungsumstellung nachdenken, denn dein Körper versucht, dir etwas mitzuteilen.

Wenn du weniger krank sein möchtest

Eiweiß wird benötigt, um unser Immunsystem am Laufen zu halten und wenn du nicht genügend Eiweiß mit der Nahrung aufnimmst, werden die Proteine in deinem Körper, die Eindringlinge wie Bakterien und Viren abwehren, abgebaut und als Brennstoff verwendet. Dadurch wird es für den Körper schwieriger, Infektionen zu bekämpfen, und es kann sein, dass du häufiger Erkältungen und Krankheiten bekommst. Die richtige Ernährung hält also deinen Körper fit und gesund.

Wenn du deine Kopfschmerzen loswerden möchtest

Es ist zwar normal, von Zeit zu Zeit Kopfschmerzen zu bekommen, aber sollten sie regelmäßig auftreten, ist in jedem Fall eine Ernährungsumstellung in Betracht zuziehen, denn auch zu wenig Essen, eine strenge Diät oder zu wenige Kohlenhydrate wirken sich schlecht auf den Körper aus, weil der Blutzuckerspiegel absinkt und das wiederum Kopfschmerzen verursacht.

Wertvolle Tipps für deine Ernährungsumstellung

Entscheidend ist, dass die Veränderungen praktisch und nachhaltig sind, sodass du sie dauerhaft in deinen Alltag übernehmen kannst. In einer Studie zeigte sich, dass Menschen, die ihre Essgewohnheiten nur geringfügig änderten, ihre neuen Gewohnheiten beibehalten konnten – und mehr Erfolg damit hatten.

Und obwohl es vielleicht nicht möglich ist, morgen mit 10 Kilo weniger Gewicht oder einer Vorliebe für Salate aufzuwachen, gibt es doch eine Menge kleinerer Veränderungen, die sich sofort gesundheitsfördernd auswirken – eine Veränderung, die dich dazu ermutigt, eine weitere vorzunehmen, und noch eine. Hier sind kleine Veränderungen und Tipps, die du langsam in deinen Alltag mit aufnehmen und in deinem Ernährungsplan berücksichtigen kannst, um auch langfristig eine Ernährungsumstellung durchzusetzen:

Ausreichend Wasser trinken

Viele Studien haben gezeigt, dass Wassertrinken Gewichtsproblemen entgegenwirken kann und es kann sogar die Anzahl der täglich verbrannten Kalorien leicht erhöhen.

Studien zeigen auch, dass das Trinken von Wasser vor den Mahlzeiten den Appetit und die Nahrungsaufnahme während der folgenden Mahlzeit verringern kann, was dir nicht nur bei einer Ernährungsumstellung hilft.

Jeden Tag frühstücken

Untersuchungen zeigen, dass man erfolgreicher abnehmen und das Gewicht halten kann, wenn man frühstückt. Wenn du bereits regelmäßig frühstückst, kannst du versuchen, an mehreren Tagen in der Woche das gleiche Frühstück zu essen, denn das kann dabei helfen, Pfunde zu verlieren.

Ein neues gesundes Rezept pro Woche ausprobieren

Die Entscheidung, was es zum Abendessen geben soll, kann ein ständiger Grund für Frust sein, weshalb viele Menschen dazu neigen, immer wieder die gleichen Rezepte zu verwenden.

Unabhängig davon, ob es sich um gesunde oder ungesunde Rezepte handelt, kann es Spaß machen, etwas Neues auszuprobieren, um mehr Abwechslung in die Ernährung zu bringen.

Versuche deshalb mindestens einmal pro Woche mit einer durchdachten Einkaufsliste in den Supermarkt zu gehen und frische Produkte zu kaufen, um ein neues gesundes Rezept zu kochen. So kannst du deine Lebensmittel- und Nährstoffzufuhr verändern und einige neue und nährstoffreiches Rezepte mit vielen Mikronährstoffen in deine Routine aufnehmen.

Du kannst außerdem auch versuchen, eine gesündere Version deines Lieblingsrezepts zuzubereiten, indem du mit neuen Zutaten, Kräutern und Gewürzen experimentierst. Wenn du Inspirationen für neue Rezepte brauchst, dann lese den Artikel auf jeden Fall bis zum Ende, denn dort warten 5 gesunde Rezeptideen auf dich, die du einfach zu Hause zubereiten kannst.

Mache das Licht an

Untersuchungen zufolge nehmen Menschen, die in gut beleuchteten Räumen essen, etwa 39 Prozent weniger Kalorien auf – und treffen eine gesündere Auswahl an Lebensmitteln – als diejenigen, die bei gedämpftem Licht essen. Aber warum ist das so? Helle Räume sorgen dafür, dass wir uns wacher fühlen und mit mehr Bedacht essen. Tatsächlich aßen die Teilnehmer, die beim Essen das Licht anmachten, langsamer, genossen ihr Essen mehr und nahmen im Schnitt 373 Kalorien weniger zu sich. Das Gleiche gilt auch für das Essen vorm Fernseher: Du solltest dich immer an den Esstisch setzen und bewusst deine Mahlzeit genießen, ohne dich dabei von einem Bildschirm ablenken zu lassen.

Kleinere Teller verwenden

Es wurde bewiesen, dass wir weniger essen, wenn wir kleineres Geschirr verwenden. Die Theorie besagt, dass unsere Augen getäuscht werden und denken, dass wir mehr essen, weil unser Teller voll ist und die Portionen größer aussehen. Das Ergebnis: Wir sind mit weniger Essen zufrieden. Versuche also, Mahlzeiten auf Salattellern statt auf großen Tellern anrichten, denn auch die richtigen Portionsgrößen sind bei einer Ernährungsumstellung wichtig.

Obst und Gemüse auf Augenhöhe

Obst und Gemüse liefert viele Nährstoffe, aber nicht viele Kalorien. Zudem enthalten sie viele Ballaststoffe, die dich satt machen. Stelle deshalb Obst und Gemüse in den Mittelpunkt deines Kühlschranks und deiner Küche. Du wirst bemerken, dass du eher zu gesundem Obst und Gemüse greifst, wenn es zum Naschen bereitliegt.

Mehr zu Hause kochen

Versuche es dir zur Gewohnheit zu machen, die meisten Abende zu Hause zu kochen, anstatt auswärts zu essen. Das schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern wirkt sich auch positiv auf deine Ernährungsgewohnheiten aus, denn du musst dir keine Gedanken über versteckte oder ungesunden kalorienreiche Zutaten machen.

Wenn du große Portionen kochst, hast du zudem Reste für den nächsten Tag übrig und dadurch gleich wieder eine gesunde Mahlzeit parat.

5 unserer Lieblingsrezepte für deinen Ernährungsplan

Rezept 1: Gemüse – Minestrone

Eine große Schüssel dieser Gemüse-Minestrone macht dich stundenlang satt, ohne dass du viele Kalorien zu dir nimmst, was beim Abnehmen hilfreich ist. Außerdem ist es eine einfache Möglichkeit, die Gemüsezufuhr für den Tag zu erhöhen.

Zutaten

  • 2 El Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 2 mittelgroße Karotten, gewürfelt
  • 2 Stangen Staudensellerie, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Liter Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe
  • 300g weiße Bohnen, abgespült
  • 200g gehackter Grünkohl
  • 2 mittelgroße Zucchini, gewürfelt
  • 4 Tomaten, entkernt und gewürfelt
  • 2 TL Rotweinessig
  • ¾ TL Salz
  • ½ TL gemahlener Pfeffer
  • 8 TL Pesto

Zubereitung

Schritt 1: Öl in einem großen Topf auf mittlerer bis hoher Stufe erhitzen. Zwiebel, Karotte, Sellerie und Knoblauch hinzufügen. Unter häufigem Rühren kochen, bis das Gemüse weich zu werden beginnt (etwa 10 Minuten). Brühe hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und unter gelegentlichem Rühren kochen, bis das Gemüse weich ist (etwa 10 Minuten länger).

Schritt 2: Weiße Bohnen, Grünkohl, Zucchini, Tomaten, Essig, Salz und Pfeffer hinzugeben, die Hitze erhöhen und alles köcheln lassen, bis die Zucchini und der Grünkohl weich geworden sind (etwa 10 Minuten). Auf jede Portion Suppe 1 Teelöffel Pesto geben.

Rezept 2: Kichererbsencurry mit Naan oder Reis

Dieses schnelle und gesunde indische Rezept mit Bohnen aus der Dose ist ein leckeres Kichererbsencurry, das du in wenigen Minuten zubereiten kannst. Wenn du zusätzliches Gemüse möchtest, kannst du zum Beispiel auch noch einige geröstete Blumenkohlröschen unterrühren. Serviere das Curry mit braunem Basmatireis oder warmem Naan.

Zutaten

  • 1 mittelgroße Paprikaschote, in drei Teile geschnitten
  • 4 große Knoblauchzehen
  • 1 Stück frischer Ingwer, geschält und grob gehackt
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 6 EL Rapsöl oder Traubenkernöl
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL gemahlener Kurkuma
  • 2 Dosen gewürfelte Tomaten
  • ¾ TL Salz
  • 1 Dose Kichererbsen, abgespült
  • 2 TL Garam Masala
  • Frischer Koriander zum Garnieren

Zubereitung

Schritt 1: Paprika, Knoblauch und Ingwer in einer Küchenmaschine zerkleinern. Die Zwiebel hinzufügen und so lange pulsieren, bis sie fein gehackt ist, aber nicht wässrig.

Schritt 2: Öl in einem großen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Zwiebelmischung hinzufügen und unter gelegentlichem Rühren 3 bis 5 Minuten kochen, bis sie weich ist. Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma hinzufügen und unter Rühren 2 Minuten lang kochen.

Schritt 3: Die Tomaten in der Küchenmaschine fein zerkleinern. Zusammen mit dem Salz in die Pfanne geben. Die Hitze auf ein Köcheln reduzieren und unter gelegentlichem Rühren 4 Minuten kochen lassen.

Kichererbsen und Garam Masala hinzugeben, die Hitze auf ein Köcheln reduzieren und zugedeckt unter gelegentlichem Rühren weitere 5 Minuten kochen. Nach Belieben mit Koriander, Naan Brot und Reis servieren.

Rezept 3: Gnocci mit weißen Bohnen mit sonnengetrockneten Tomaten

Die sonnengetrockneten Tomaten sind das Highlight dieses Rezepts – sie sorgen für Textur und Geschmack. Zusammen mit dem Spinat machen sie dieses Gericht zu einer großartigen Quelle für Vitamin C und K.

Zutaten

  • 200g in Scheiben geschnittene und in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
  • 2 EL Öl aus dem Glas
  • 1 Packung Gnocchi
  • 1 Dose weiße Bohnen, abgespült
  • 1 Packung Babyspinat
  • 1 große Schalotte, gehackt
  • 100ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 80ml Schlagsahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • ¼ Teelöffel Salz
  • ¼ Teelöffel gemahlener Pfeffer
  • 3 EL frische Basilikumblätter

Zubereitung

Schritt 1: 1 Esslöffel Öl in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Gnocchi hineingeben und unter häufigem Rühren kochen, bis sie anfangen, braun zu werden (etwa 5 Minuten). Bohnen und Spinat hinzufügen und kochen, bis der Spinat weich wird (etwa 1 Minute). Auf einen Teller geben.

Schritt 2: Den restlichen 1 Esslöffel Öl in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze erhitzen. Die sonnengetrockneten Tomaten und die Schalotte hinzufügen und unter Rühren 1 Minute lang kochen. Die Hitze auf hohe Stufe erhöhen und die Brühe hinzufügen. Kochen, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist (etwa 2 Minuten).

Schritt 3: Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und Sahne, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren. Die Gnocchi wieder in die Pfanne geben und umrühren, um sie mit der Sauce zu überziehen. Mit Basilikum bestreut servieren.

Rezept 4: Lachs-Tacos

Ein einfach zuzubereitender Krautsalat, der als Beilage zu diesen Lachs-Tacos serviert wird, macht sie zu einem sättigenden und schnellen Abendessen. Wenn du diese Fisch-Tacos etwas schärfer magst, füge einfach eine Prise Chilipulver oder Cayennepfeffer hinzu.

Zutaten

  • 250g Lachsfilet
  • 1 TL Chilipulver
  • ¾ TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 300g Weißkohl, in dünne Streifen geschnitten
  • ½ Limette, entsaftet
  • 1 Packung Maistortillas
  • 100g frische Ananas, gewürfelt
  • Gehackter frischer Koriander, zum Garnieren
  • Scharfe Soße zum Servieren

Zubereitung

Schritt 1: Den Backofenrost im oberen Drittel des Ofens einschieben und den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Schritt 2: Ein Backblech mit Folie auslegen. Brate den Lachs zuächst auf der Hautseite in der Pfanne an, bis die Haut braun wird. Lege dann den Lachs mit der Hautseite nach unten auf die Folie.

Schritt 3: Den Lachs mit Chilipulver und 1/4 Teelöffel Salz bestreuen. Mit 1 Teelöffel Öl beträufeln und mit einem Pinsel bestreichen, um die Gewürze zu verteilen. Den Fisch in den Ofen schieben und weiter grillen, bis der Lachs innen noch glasig ist.

Schritt 4: In der Zwischenzeit den Krautsalat mit Limettensaft, dem restlichen 1 Esslöffel Öl und dem restlichen 1/2 Teelöffel Salz vermischen.

Schritt 5: Den Lachs enthäuten und klein schneiden. Den Lachs auf die Tortillas verteilen und mit den Ananasstücken belegen. Mit dem Krautsalat servieren und nach Belieben mit Koriander und scharfer Soße garnieren.

Rezept 5: Cherry Nice-Cream

Diese einfache vegane Kirsch Nice cream aus nur wenigen, einfachen Zutaten wird garantiert alle Süßhungrigen begeistern.

“Nice Cream” ist ein köstliches milchfreies Dessert aus gefrorenen Früchten. Die meisten Rezepte dafür enthalten Bananen, die für eine cremige Note sorgen, ohne dass Sahne benötigt wird. Schneide dafür die Bananen vorher in Scheiben und friere sie ein, damit sie bereit sind, wenn du eine Nice Cream zubereiten möchtest. Für dieses Rezept haben wir eine Kombination aus Bananen, Süßkirschen und Sauerkirschen verwendet, du kannst aber auch Heidelbeeren, Himbeeren oder Mango verwenden.

Zutaten

  • <3 reife Bananen, geschält, in Scheiben geschnitten und gefroren
  • 100g gefrorene entsteinte Süßkirschen
  • 100g gefrorene, entsteinte Sauerkirschen
  • 50ml ungesüßte Mandelmilch
  • eine handvoll Nüsse

Zubereitung

Schritt 1: Bananen, Süßkirschen, Sauerkirschen und Mandelmilch in einen Mixer oder eine Küchenmaschine geben und zu einem glatten Püree verarbeiten, dabei die Seiten immer abkratzen. Beim Anrichten die Nüsse ergänzen.

Die Quintessenz für ein gesünderes Essverhalten

Eine völlige Umstellung der Ernährung auf einen Schlag kann eine Katastrophe bedeuten. Versuche deshalb stattdessen, einige der oben aufgeführten kleinen Änderungen vorzunehmen, neue und gesunde Rezepte auszuprobieren und dadurch deine Ernährung gesünder zu gestalten. Dadurch wird es dir auch einfacher fallen, deine Ernährungsumstellung langfristig beizubehalten. Es kann auch ratsam sein, dich an einen Ernährungsplan zu halten oder ein Ernährungstagebuch zu führen, um einfacher den Überblick zu behalten.

Einige dieser Tipps werden dir dabei helfen, deine Portionsgrößen vernünftig zu halten, während andere dir helfen werden, Nährstoffe hinzuzufügen oder dich an etwas Neues zu gewöhnen.

Zusammen haben sie einen großen Einfluss darauf, dass deine Ernährung insgesamt gesünder und nachhaltiger wird, ohne dass du deine Gewohnheiten grundlegend ändern musst.

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