Inhaltsverzeichnis:

15 Tipps, wie Du Dich zum Sport motivieren kannst

Lesezeit: 18 Min | Autor: Patrick Parchment

Teile den Artikel

Abnehmerfolg erfordert bekanntlich viel Geduld und harte Arbeit. Um erfolgreich abzunehmen, sollte der Mensch alles in das Erreichen seines Ziels investieren. Daher braucht er, neben einem guten Trainingsplan und einer Sportroutine eine gewisse Motivation, um die geplanten Sporteinheiten bzw. Trainingsheiten auch umzusetzen.
Denn, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ist er erst mal motiviert seine sportlichen Ziele mit einem guten Sportprogramm und regelmäßigen Bewegungseinheiten umzusetzen, wird Sport sogar für ehemalige Sportmuffel ein Leichtes.

Mangelnde Motivation und zu wenig Willenskraft können je nach Motivationstyp schnell zu einer nachlässigen Fitnessroutine führen und dir den geplanten Erfolg vermiesen. Meistens kommt es dann beim Sport zu Ausreden, die dich beim Trainieren aufhalten. Solche Ausreden zum Verzicht auf Sport bzw. Training können fehlende Lust sein oder aber auch andere Gründe.

Menschen, die ein Fitnessziel verfolgen, können auf vielfältige Weise motiviert werden. Laut Forschern ist die Motivation ein Prozess, durch den eine Person verfügbare Ressourcen wie Zeit, Talent und Energie nutzt und sie nach Belieben verteilt.

Dieser Prozess wird als Personal-Investment-Theorie bezeichnet und umfasst einen zweistufigen kausalen Prozess. Die erste Stufe umfasst die Auswirkungen externer Faktoren und deren Einfluss darauf, wie eine Person eine bestimmte Situation sieht.

In der zweiten Stufe erwägt der Einzelne eine persönliche Investition in die Situation. Persönliche Investitionen beinhalten einen inneren Antrieb, einen Wunsch oder eine Absicht, die eine Person als Reaktion auf äußere Einflüsse besitzt.

Motivation ist eines der Wörter, die wir ständig hören, wenn es um das Erreichen von Zielen geht, Topsportler und Trainer sowie Coaches sprechen ständig von Motivation und wie wichtig diese doch für dein Training ist, völlig egal welche Sportart du betreibst oder betreiben möchtest.

Was ist Motivation?

Motivation ist viel mehr als nur ein paar Motivationssprüche.

Motivation ist definiert als eine Kombination aus dem internen Antrieb, unsere Ziele zu erreichen, und den äußeren Faktoren, die ihn beeinflussen.

Wie diese Definition nahelegt, gibt es zwei Hauptmotivationsquellen: interne und externe Motivationsquellen (auch bekannt als intrinsische und extrinsische Motivation).

Interne Motivationsquellen werden als intrinsische Motivation bezeichnet. Im Allgemeinen beginnen wir z.B.  mit Sport aus Freude, sozialen Faktoren und Interesse an der körperlichen Entwicklung. Dies sind Beispiele für intrinsische Motivation als Grund für die Ausübung von Sport. Es treibt dich in deinem Inneren also an.

Die Motivationsquellen für Menschen, die abnehmen oder super fit aussehen wollen, kommen oftmals von außerhalb. Die Quellen können Bodyshaming, Druck von Außen, der Partner, Schamgefühl uvm. sein. Das alles sind Quellen der extrinsischen Motivation.

In den folgenden Kapiteln erfährst du mehr zu den zwei Motivationstypen.

Wie intrinsische Motivation funktioniert

Die intrinsische Motivation ist eng mit dem grundlegenden Wunsch verbunden, zu lernen und neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Zu den psychologischen Faktoren, die der intrinsischen Motivation zugrunde liegen, gehören die Notwendigkeit, die Kontrolle über das eigene Verhalten zu haben, die Notwendigkeit, sich in seinen Aufgaben kompetent zu fühlen, und die Notwendigkeit, sinnvolle Beziehungen zu anderen aufzubauen.

Sind diese Grundbedürfnisse befriedigt, treibt eine hohe intrinsische Motivation Menschen zur sportlichen Betätigung und den damit verbundenen Sporteinheiten oder Ernährungsumstellung an. Darüber hinaus ermutigt die intrinsische Motivation Menschen, Fähigkeiten zu entwickeln und ihre Leistung im gewünschten Bereich zu verbessern.

Wenn du z.B. mit dem Sport anfängst, weil du dich unfit fühlst, wenn du im Treppenhaus die Treppen zu deiner Wohnung hochläufst und außer Atem kommst, und dies nun ändern möchtest, dann möchtest du in diesem Bereich deine Leistung steigern und regelmäßige Sporteinheiten bzw. Bewegungseinheiten in dein Leben integrieren.

Die intrinsische Motivation treibt Menschen an, härter zu trainieren, gute Gewohnheiten zu entwickeln, ihr angestrebtes Ziel zu erreichen und nicht aufzugeben.

Wenn du hauptsächlich aufgrund interner Faktoren wie Freude und Zufriedenheit oder Entwicklung deiner Fähigkeiten Sport treibst, hast du die besten Voraussetzungen weit zu kommen.

Du kannst dich besser auf dich selbst fokussieren, bereitest dich besser vor und bist konsequent bei der Sache. Darüber hinaus ist es weniger wahrscheinlich, dass externe Faktoren dich ablenken oder rausbringen werden.

Die intrinsische Motivation sorgt für viel mehr Zufriedenheit, was den Vorteil hat, dass du länger mit Spaß an der Sache dranbleibst, andere mitziehst und dich immer wieder selbst aufraffst.

Durch Erfolge steigerst du deine intrinsische Motivation. Du willst noch mehr erreichen und steckst dir wieder höhere Ziele. Es entsteht eine sogenannte Feedbackschleife, die bewirkt, dass du entschlossener und noch begieriger wirst, dich weiterzuentwickeln.

Dies sorgt dann wieder dafür, dass sich die Wahrscheinlichkeit weiterer positiver Rückmeldungen und Erfolge erhöht. Ein positiver Kreislauf also! Schauen wir uns im kommenden Kapitel nun an, was alles zu einer höheren intrinsischen Motivation beitragen kann.

Dinge, die deine intrinsische Motivation steigern:

Spaßfaktor

Wie bereits erwähnt, ist die Freude an der Ausübung von Bewegung, einer Sportart einer der wichtigsten Gründe.

Die angenehme Erfahrung hierbei erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass du dich entschließt weiter zu trainieren und die Zeit und Mühe aufzuwenden, die erforderlich ist, um deinem Fitnessziel näherzukommen.

Durch Freude an der Sache, den Bedingungen oder mit den Menschen, die dich begleiten, schaffst du einen Kreislauf, der auf dein Verhalten einwirkt und dich nicht nur besser macht, sondern auch glücklicher.

Kontrolle über dich selbst

Ein weiterer Faktor, der zur intrinsischen Motivation beiträgt, ist das menschliche Bedürfnis, die Kontrolle über das eigene Leben zu haben und somit auch über sich selbst und den eigenen Körper.

Es ist naheliegend, dass wer die Kontrolle über seine sportlichen Aktivitäten besitzt, um seinem Fitnessziel näherzukommen und somit die Kontrolle über den eigenen Körper erhält, auch mehr und mehr Kontrolle über das eigene Leben gewinnt.

Akzeptanz und Zugehörigkeit

Ein Hauptgrund, warum manche Menschen Sport treiben, ist, dass sie gerne mit ihren Freunden zusammen sind und dazugehören möchten. Beispielsweise zu einem Team.

Das Grundbedürfnis des Menschen nach Akzeptanz und Zugehörigkeit kann durch den Sport erfüllt werden. Zudem kann das Feedback, welches er aus einer Gruppendynamik mitnehmen kann, zusätzlich pushen, sportlich dranzubleiben.

Flow

Der Flowzustand, ist der Zustand, den du erreichst, wenn es dir letztlich gar nicht mehr schwerfällt dich aufzuraffen, weil Sport zu deiner Routine und Gewohnheit geworden ist und keine Hürde mehr für dich darstellt. Einmal diesen Zustand erreicht, ist es leichter neue Ziele zu finden. Es macht dir durchweg und konstant Spaß, was du tust und Sport wird Teil deines Lebens.

Wie extrinsische Motivation funktioniert

Extrinsische Motivation ergibt sich aus externen Quellen wie Druck durch Social Media, Eltern, Freunde, oder den Partner nicht enttäuschen zu wollen oder die Aussicht auf ein anderes Aussehen um sich vor Anderen besser zu fühlen.

Diese Art der Motivation konzentriert sich in der Regel auf das Ergebnis der Bemühung, welches am Ende stehen soll, wie beispielsweise eine erfolgreiche Gewichtsabnahme von 20 Kilogramm.

Extrinsische Motivation ist ein großer Bestandteil unserer heutigen Zeit, insbesondere durch die Vergleichbarkeit in den sozialen Medien und dem damit verbundenen Druck.

So können Bilder von Stars, Influencern, Leistungssportlern, Athleten etc. dazu motivieren, diesem nachzueifern und auch an sich und seinem Körper zu arbeiten.

Welche Faktoren beeinflussen die extrinsische Motivation?

2 Faktoren, die deine extrinsische Motivation beeinflussen:

Externe Faktoren, die die Entscheidungen einer Person beeinflussen, wie die Zustimmung von Eltern oder Freunden, sind eine häufige Motivation für Menschen. Belohnungen, Lob und Anerkennung beeinflussen uns hier extrem.

Der Einsatz von Belohnungen und extrinsischer Motivation kann in vielen Fällen das gewünschte Verhalten bewirken. Zum Beispiel kann man sich mit neuen Kleidungsstücken belohnen, wenn eine erfolgreiche Abnahme stattgefunden hat.

So ein Erfolg, sich neue Kleidung mit kleinerer Größe zu kaufen, löst echte Endorphine aus. Bestenfalls belohnst du dich mit neuen Sportsachen wie Sportklamotten oder einer Trainingsausrüstung, um die Sportmotivation weiter zu steigern und dich selbst weiter anzuspornen.

Soziale Belohnungen

Die soziale Belohnung durch andere findet zum großen Teil im Internet statt, wenn du beispielsweise ein Bild postest und dafür viele Likes und nette Kommentare bekommst, aber auch in der realen Welt, wenn Freunde oder Bekannte dich zur Gewichtsabnahme beglückwünschen oder dir sagen, wie gut du aussiehst.

Die Bedeutung der sozialen Medien ist heute nicht mehr zu leugnen. Der Druck, der davon ausgeht, kann für Einzelpersonen sowohl positiv wie negativ sein. Besonders Fitness und Body Transformationen finden hier großen Anklang bei Influencern und Zuschauern.

Anerkennung von Leistungen

Wertschätzung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Studien haben gezeigt, dass Anerkennung eine der effektivsten Antreiber für Motivation ist. Wenn wir Anerkennung von anderen bekommen für unsere Leistungen, steigt unsere Zufriedenheit und Motivation.

Was ist der Zusammenhang zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?

Natürlich ist jeder Mensch hierbei anders. Die intrinsische Motivation ist entscheidend, denn wer sich nur auf extrinsische Motivatoren verlässt, der entwickelt nicht so eine große Leidenschaft für sein Vorhaben und ist immer in einer Abhängigkeit von anderen, unbeeinflussbaren Dingen.

Bleiben extrinsische Motivatoren aus, so kann schnell die Motivation sinken, weil der Eigenantrieb sinkt, deshalb ist die intrinsische Motivation, aus dem eigenen Willen und der Leidenschaft so wichtig.

Erhalten wir jedoch immer wieder extrinsische Motivation, durch äußere Faktoren, so kann dies ein toller Verstärker für die eigene intrinsische Motivation sein.

Wachstum

Eine Kombination aus intrinsischer und extrinsischer Motivation ist wohl die optimale Kombination um das Beste aus dir herauszuholen und langfristig dranzubleiben.

Wie motivierst du dich?

15 Motivationstipps die auch einem Sportmuffel eine Motivationshilfe sein können:

  1. Erstelle Listen und führe ein Trainingstagebuch
  2. Sei optimistisch
  3. Tu so, als ob
  4. Denke und handle Schritt für Schritt
  5. Tu zuerst die Dinge, die dir am wenigsten gefallen
  6. Nehme dir Zeit
  7. Mache Pausen
  8. Feiere jeden noch so kleinen Erfolg
  9. Orientiere dich an Vorbildern, die dich motivieren
  10. Stelle dich der Angst und tu es trotzdem
  11. Bewege dich mehr
  12. Schlafe gut und esse gut
  13. Sei nett zu dir selbst
  14. Sei dankbar
  15. Suche nach dem Guten

1. Erstelle Listen und führe ein Trainingstagebuch

Wenn das Ziel nicht klar ist, ist es schwer sich selbst zu pushen und zu motivieren, da hilft es oftmals das gewünschte Ziel niederzuschreiben, um es zu festigen. Mit einer Liste voller Ziele, kannst du diese immer wieder abhaken und neue Ziele hinzuzufügen.

Das Schöne daran ist, dass du an deiner Liste förmlich dein Wachstum ablesen kannst. Es gibt nur selten bessere Gefühle auf der Welt, als sich eine Liste von Aufgaben anzusehen, die du schon erledigt hast oder von Zielen, die du bereits erreichen konntest.

Im Trainingstagebuch kannst du dann z.B. sehen, dass du mittlerweile mit 20 Kg Hanteln trainierst und nicht mehr so wie zu Beginn mit 5 Kg Hanteln.

2. Sei optimistisch

Glaub an dich! Wenn du daran glaubst, etwas tun zu können, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass du es auch schaffst, als wenn du von vornherein skeptisch bist. Lebe dein Leben mit einer optimistischen „Can-Do“-Einstellung, das wird dir helfen deine Ziele besser zu erreichen und trägt zur mentalen Stärke bei.

3. Tu so, als ob

An Tagen, an denen du nicht so motiviert oder optimistisch bist, tu so, als ob du es bist. Ja, das hört sich komisch an, hilft aber. Lächle dich selber im Spiegel an, lächle deine Mitmenschen an, schau dir Motivationsvideos auf Youtube an oder Dinge, die dich zum lachen bringen. Ein positives Mindset hält die Motivation am Leben und verhindert, dass du zum Sportmuffel wirst.

4. Denke und handle Schritt für Schritt

Eins nach dem Anderen. Das bedeutet nicht, dass du nicht auch an dein großes Ziel denken solltest, aber es ist wichtig in kleinen Zwischenschritten zu denken, wenn das Bevorstehende so groß ist, dass es deine Motivation beeinträchtigen könnte.

Wenn du kleine Schritte und Etappenziele notierst, hast du auch mehr Punkte bzw. Ziele zum Abhaken und mehr Erfolgserlebnisse auf deinem Weg. Das regelmäßige Erreichen von kleinen Etappenzielen ist eine enorme Motivationshilfe für deine Sportmotivation und gibt dir einen frischen Motivationsschub.

5. Tu zuerst die Dinge, die dir am wenigsten gefallen

Beginne also mit den Dingen, die dich am wenigsten motivieren, dann, wenn deine Motivation zu Beginn noch am Größten ist. Oft wird die Motivation zunichtegemacht, weil am Ende auf der Liste gefürchtete Aufgaben stehen. Wenn du die Dinge, die du nicht gerne tust, schon früh überwindest, wirst du feststellen, dass es leichter wird und du daran wächst.

6. Nehme dir Zeit

Es ergibt keinen Sinn, zu viel in kurzer Zeit zu wollen. Das ist der Motivationskiller schlechthin. Bleibe ehrgeizig und behalte deine Willenskraft bei, aber lasse dir genug Zeit, sonst wirst du schnell enttäuscht, wenn es nicht so schnell geht wie du denkst. Es ist nämlich kein Sprint, sondern ein Marathon.

7. Mache Pausen

Wenn du vor einer langen Aufgabe stehst, wie dem langfristigen Projekt abzunehmen, plane dir nicht nur intensive Phasen und Tage ein, sondern auch genügend Pausen, in denen du etwas anderes tust und an etwas anderes denkst.

Pausen sind notwendig für Körper und Geist, weil du während Ihnen nicht nur regenerierst, sondern hier auch das größte Wachstum stattfindet. Regelmäßige Pausen machen deine aktiven Phasen auch nur noch effektiver.

8. Feiere jeden noch so kleinen Erfolg

Wenn du ein Ziel erreicht hast, das du dir vorgenommen hast, feiere dich selbst, sei stolz auf dich und belohne dich dafür. Nicht falsch verstehen, es muss keine große Feier sein, aber eine Anerkennung dessen, was du geleistet hast. Das kann ein besonders leckeres Essen sein oder Wellness oder etwas ganz anderes.

9. Orientiere dich an Vorbildern, die dich motivieren

Wenn du Personen wie Leistungssportlern und Athleten oder Abnehmseiten folgst, wo du stets mit Inhalten und Motivationscontent versorgt wirst, kann das in schwierigen Zeiten helfen dranzubleiben. Es hilft auch zu wissen wie andere Menschen mit ihren Herausforderungen umgehen, so kannst du dazulernen.

10. Stelle dich der Angst und tu es trotzdem

Angst ist nur zu oft das hässliche Monster, das uns davon abhält, das zu erreichen, was wir uns erhoffen. Sich der Angst direkt zu stellen, ist nicht immer etwas, was wir alleine erreichen können.
Hole dir also bei Bedarf Hilfe, um die Techniken zu erlernen, dich deinen Ängsten ebenbürtig zu stellen und sie zu überwinden. Eine Angst erfolgreich zu überwinden und keine Ausreden mehr für sich selbst erfinden zu müssen, ist ein riesiger Motivationsboost und steigt deinen Ehrgeiz.

11. Bewege dich mehr

Wenn du dich oft schwer und schläfrig fühlst und dich nicht richtig anspornen kannst, wirst du das nicht gerne hören, aber die beste Lösung und Hilfe dagegen ist nun mal Bewegung und Aktivität.

Gehe an die frische Luft und sammle Schritte, indem du zum Beispiel einen Spaziergang machst. Solche Kleinigkeiten machen oft den Kopf frei, befreien von Stress und Müdigkeit, schütten Endorphine aus und lassen sofort die Motivation steigen, wieder auf Kurs zu kommen.

Ist die Hürde erst mal überwunden, ist ein kleiner Spaziergang die beste Motivationshilfe, um vielleicht doch noch eine Trainingseinheit zu starten.

12. Schlafe gut und esse gut

Ganz logisch, wenn du deinem Motor wenig Energie gibst, kann er nicht richtig funktionieren und die nötige Motivation aufbringen sich aufzuraffen. Genug Schlaf und eine gesunde Ernährung füllen deine Batterien, Laune und somit deine Motivation wieder auf.

13. Sei nett zu dir selbst

Schaue nicht nur auf deine Schwächen und sprich nicht negativ zu dir selbst. Sprich positiv zu dir selbst und lass deine eigenen Worte dich selbst motivieren. Du bist selbst dein größter Fan.

14. Sei dankbar

Die meisten Menschen haben eine Million Gründe, glücklich zu sein, konzentrieren sich aber oft auf das Wenige, was sie unglücklich macht. Nehme dir täglich nur einen Augenblick, um dankbar für das zu sein, was du hast und was du erreicht hast. Du wirst staunen, wie viel besser du dich dadurch fühlen wirst.

15. Suche nach dem Guten

Menschen, denen es an Motivation mangelt, haben oft eine negative Einstellung zu allem. Sie suchen nach dem Bösen, nicht nach dem Guten, nach den Dingen die nicht klappen, statt nach den Dingen die klappen. Indem du dies umkehrst, wird mit der positiven Einstellung auch ein Schwung an Motivation folgen.

Was tun, um Motivationsmangel zu überwinden?

Motivationsmangel bzw. den Schweinehund zu überwinden, ist der erste Schritt zum Erfolg.

4 Motivationstipps, die dir helfen deinen Schweinehund zu überwinden:

  1. Erstelle dir einen täglichen Plan inklusive Trainingsplan
  2. Bewerte deine Ziele neu
  3. Besorg dir externe Inspirationen
  4. Geduld

1. Erstelle dir einen täglichen Plan inklusive Trainingsplan

Erstelle dir einen täglichen Plan für deinen Alltag, um bei Laune zu bleiben. Deine Checkliste bzw. dein Plan solltest du stets im Hinterkopf behalten, um mental darauf vorbereitet zu sein.

In so einem Tagesplan kannst du auch deinen Trainingsplan integrieren. Überlege dir wie viele und welche Trainingseinheiten du machen möchtest und schreibe dir einen Trainingsplan

2. Bewerte deine Ziele neu

Überdenke deine Ziele immer wieder aufs Neue, das hilft diese nicht zu vergessen und sie im Blick zu behalten. Das immer wieder neu bewerten von Zielen hilft auch, ein oftmals sehr fernes Ziel in realistische Nähe zu rücken, weil man anhand des Fortschritts besser und klarer in der Formulierung wird. Dieser Umstand treibt zusätzlich an, weil das Ziel nun greifbarer wird.

3. Besorg dir externe Inspirationen

Versuche dich vollends in das Thema einzulesen, dir Videos dazu anzuschauen. Tue alles, um möglichst viel dazu zu konsumieren und dir Inspiration zu verschaffen.

4. Geduld

Versuche nichts im Eiltempo zu erzwingen. Du hast einen Plan, der dir Sicherheit gibt. Jegliche Ungeduld führt nur dazu, dass du von deinem Plan abweichst. Kein Grund dafür, bleib cool. Hab Spaß an deinem Projekt!

7 Tipps zur Motivation zum Sport und Bewegung

  1. Mache es dir zur Gewohnheit und schaffe eine Sportroutine
  2. Nachhaltigkeit anstreben
  3. Koffein
  4. Verabredung mit Trainingspartner/n
  5. Motivierende Musik
  6. Hol dir einen Coach
  7. Denke an das Ende

1. Mache es dir zur Gewohnheit und schaffe eine Sportroutine

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, mache dir regelmäßiges Training zur Gewohnheit. Die Anfangsphase eines jeden Trainingsprogramms ist mühsam. Das ist einfach die Wahrheit. Aber da musst du durch, bedenke, dass zu Beginn deine Motivation auch am größten ist.

Jetzt musst du nur noch durchhalten und dich selbst anspornen, auch wenn es mal unangenehm wird. Solange, bis es dir nicht mehr schwerfällt, solange bis es Routine ist, weil es einfach dazugehört und du es dir nicht mehr wegdenken kannst. Schaffe dir also eine regelmäßige Sportroutine.

Es kann helfen, jedes Mal zur gleichen Zeit zu trainieren. Auch kleine Dinge wie das Auslegen deiner Trainingsausrüstung bzw. Sportsachen wie Sportklamotten am Vorabend können es erleichtern, wenn der morgendliche Wecker klingelt. Wenn du durchhältst, wirst du auch in anderen Bereichen deines Lebens mentale Stärke entwickeln.

2. Nachhaltigkeit anstreben

Wenn wir anfangen, beginnen wir meist sehr enthusiastisch und überstürmt. Ich rate dir davon ab es am Anfang zu übertreiben. Halte alles überschaubar, sei es das Training, die Ernährungsumstellungen usw. Es fühlt sich psychologisch viel besser an, sich nach und nach zu steigern, als mit viel zu beginnen und dann abzubauen.

Wir können uns von unserem Enthusiasmus überwältigen lassen. Es ist wichtig, in jeder Sitzung eine überschaubare Menge an Bewegung zu machen. Auch wenn dies also 15 Minuten auf dem Laufband oder einen 10-minütigen Spaziergang durch den Park bedeutet, sei es so. Verpflichte dich einfach täglich dazu und erhöhe deine Trainingsbelastung nach und nach.

Viele von uns haben sich angewöhnt, zu früh zu viel zu tun; dies ist ein Feind des Fortschritts. Der Schlüssel zur Trainingsmotivation besteht darin, dein Programm nachhaltig zu gestalten. Wenn du zu früh zu hart arbeitest, kann dies zu Verletzungen oder Burn-out führen.

3. Koffein

Ein Schuss Kaffee vor einem Trainingsprogramm kann für deine Trainingsmotivation großartig sein. Stelle nur sicher, dass du Koffein nicht in ungesunden Mengen trinkst und dass du während und nach dem Training ausreichend mit Wasser versorgt bist.

4. Verabredungen mit Trainingspartner/n

Nimm ein paar Freunde für die nächste Sportsession mit oder zieht gleich als gemeinsames Projekt durch. Einen Freund und Trainingspartner an deiner Seite zu haben, kann eine ausgezeichnete Motivation sein.

Gemeinsamer Sport macht Spaß und ihr könnt euch gegenseitig pushen, wenn einer mal einen Durchhänger hat und sich nicht aufraffen kann, weil er einfach zu faul ist. Außerdem hast du sicher keine Lust nach Ausreden zu suchen und deinen Trainingspartner im Stich zu lassen.

5. Motivierende Musik

Inspirierende oder energiegeladene, powervolle Musik kann dich zu neuen Bestleistungen antreiben. Das richtige Lied kann dich oftmals von der Couch ins Studio bewegen.

6. Hol dir einen Coach

Ein  guter Trainer stellt sicher, dass du in jedem Fall effektiv trainierst und deinen inneren Sportmuffel überwinden kannst. Mit den richtigen Worten und ein wenig Unterstützung kannst du deinen Schweinehund für immer überwinden.

Und nein, hier sind keine üblichen Motivationssprüche gemeint, sondern ein intensives Eingehen auf deine Bedürfnisse. Ein Coach kann beispielsweise mit dir einen Trainingsplan erarbeiten oder herausfinden welcher Motivationstyp du bist und wie du einen Motivationsschub bekommst, wenn du dich gerade einmal nicht anspornen kannst.

7. Denke an das Ende

Ein Grundprinzip der Psychologie besteht darin, immer im Auge zu behalten, was man am Ende erreichen möchte. Das bedeutet, halte deine Ziele schriftlich fest und lese sie dir immer wieder zur Überprüfung und Selbstmotivation durch.

 

Teile den Artikel